Die Ausstellung konfrontiert Gemälde des in Hagen geborenen Künstlers Emil Schumacher mit Gefäßen der aus Seoul stammenden Keramikerin Young-Jae Lee.

Young-Jae Lee leitet seit 1986 die Keramische Werkstatt Margarethenhöhe, die 1924 durch Margarethe Krupp in Essen gegründet wurde. Als erster Leiter der Keramischen Werkstatt Margarethenhöhe war der aus dem Umfeld von Karl Ernst Osthaus stammende Bildhauer Will Lammert von Hagen nach Essen übergesiedelt und so der berühmten Sammlung gefolgt. Über diese historische Brücke ist das eigenständige Werk Lees auch mit der Tradition des Folkwang verbunden, der sich die Künstlerin bewusst, jedoch ohne Sentimentalität stellt.

Die Installation der Keramiken Lees im Emil Schumacher Museum entspricht einer bildhauerischen Intervention in das Gefüge des Ausstellungssaals und verwandelt mit der ästhetischen Kraft eines Environments den eigens für die Malerei Schumachers geschaffenen Ort in eine poetische Landschaft aus Keramikschalen und Bildern im Raum.

Blick in die Ausstellung mit dem Werk "Pinatubo" (1992) von Emil Schumacher
Foto: Emil Schumacher Museum/Joachim Schwingel

Ausstellungsansicht mit einem großen, roten Werk von Emil Schumacher im Hintergrund an der Wand im Querformat sowie zahlreichen Keramikarbeiten in Form von Schalen von Young-Jae Lee auf dem Fußboden stehend

Katalog

Katalog-Cover mit weißem Einband und schwarz-blauer, großer Schrift 'Young-Jae Lee und Emil Schumacher'

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, erschienen im Verlag Kettler, Dortmund. Mit Beiträgen von Rouven Lotz/Ulrich Schumacher und Friedrich Mennekes; Broschiert 32 Seiten, € 9,90 im Museum/€ 11,90 im Buchhandel. ISBN 978-3-86206-272-0