Gerhard Hoehme

Epiphanie des Informel

16. September 2018 –
17. Februar 2019

Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes (1920 – 1989). Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich.

Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.

Katalog

Katalog Cover, unteres 2/3 in weiß mit schwarzer und grauer Schrift in Versalien, oben ein werk von Gerhard Hoehme in leuchtenden gelben Farben mit weiß und einer pastosen Struktur

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und Beiträgen von Christian Spies und Rouven Lotz. Ca. 72 Seiten mit über 60 Abbildungen, Softcover, ISBN: 978-3-86206-719-0, € 14,- im Museum (€ 18,- im Buchhandel).