Emil Schumacher
Reisebilder aus dem Orient

Seele und Vitalität gibt Emil Schumacher in seinen „Reisebildern“ aus dem Vorderen Orient längst versunkenen Epochen zurück. Der Künstler besuchte von ihm früh verehrte archäologische Stätten wie Assur, Uruk und Hatra. Förmlich mit der Natur und Wüstenumwelt verschmelzende Architektur aus Feldsteinen und Lehm, auch in Marokko und Tunesien sowie auf Djerba, übte eine große Faszination auf den gestisch-expressiven Maler aus. Die überwältigenden Eindrücke hielt er noch vor Ort auf Papier fest.
Maroc-2/1983, 1983
blaue Fettkreidezeichnung auf
weißem Grund, 31,5 × 41 cm
Emil Scbumacher Museum, Hagen
In der Ausstellung „Reisebilder aus dem Orient“ im Hagener Emil Schumacher Museum werden Gouachen von welthistorisch bedeutenden Orten gezeigt, deren heutiges Schicksal vielfach ungewiss ist.
Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit rund 100 Abbildungen und einem Vorwort von Ulrich Schumacher sowie Beiträgen Ernst-Gerhard Güse und von Rouven Lotz – Leineneinband mit aufwendiger Schmuckprägung,
108 Seiten, Kettler-Verlag, Dortmund, (€ 19.90).