Emil Schumacher

Orte der Geborgenheit

5. März 2017 –
25. Juni 2017
Abstraktes Kunstwerk von Emil Schumacher mit schwarzen Farbflächen, mittig eine weiße Fläche mit gelb-braunen und blauen Schattierungen, dazu schwarze Linien, die an die Umrisse von Türen, Fenstern und einer Person erinnern

Das Haus als Ort der Geborgenheit ist das Hauptmotiv der Ausstellung. In der Landschaft bietet es Schutz vor der unbändigen Natur, in der Stadt ist es Rückzugsraum für das von täglicher Mühe und Aufregungen der Zivilisation geschundene Individuum. Im Frühwerk beobachtete Emil Schumacher das Haus als Heim der Familie, wo Kinder die Fürsorglichkeit der Eltern erleben, und als Ort, der Erinnerungen an die Großelterngeneration birgt.

Die Werkschau gibt zudem seltene Einblicke in das ganz private Familienleben des Malers, dessen Erleben er in Bilder von allgemeingültiger Aussagekraft übertrug. Im materialintensiven und farbgewaltigen Spätwerk wird das Haus zum symbolhaft konzentrierten Bildelement.

G-10/1989, 1989
Gouache auf Japan-Papier
55 × 75 cm

Katalog

Katalog-Cover mit dunkelbraunem Einband, grauer Typografie und grauen abstrakten Linien, die ein Haus andeuten

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog – 80 Seiten, rund 90 Abbildungen, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher sowie einem Beitrag von Rouven Lotz. Preis im Museum € 19,90, € 24,90 im Buchhandel, ISBN 978-3-86206-643-8.